Eigentlich wollte ich gar nicht malen in dieser Fasten-Woche. Und Mandalas schon gar nicht. Ich dachte man malt da vorgedruckte Blätter farbig aus.
Dann wurde ich doch neugierig und Isabella erlaubte mir freundlicherweise eine Schnupperstunde aus der dann drei wurden 🙂
Weil ich noch keine Erfahrung mit Mandala malen hatte und von mir glaubte keine Geduld zu haben, schlug sie mir vor, doch ein Mandala zu legen auf einem runden Stoff. Die Farbe und Grösse durfte ich aussuchen.
Zuerst meinte ich das vorhandene Material ist nicht mein Geschmack oder reiche nicht aus für meine Ideen, die da auftauchten. Aber dann konnte ich mich darauf einlassen nur mit dem zu arbeiten was auch da war.
Erstaunlich was dabei herauskommen kann! Es fing an Spass zu machen. Für die kleinsten Perlen brauchte ich eine Pinzette um sie dort hin zu legen wo ich sie innerlich sah. Isabella fand, dass dies sehr wohl Geduld bedeute und wir uns oft mit alten Glaubenssätzen behindern.
Es kam ein beeindruckendes Mandala heraus.
Jetzt war ich neugierig auf das Mandala malen. Ich lernte wie die Struktur mit Zirkel und Lineal aufgebaut wird. Erinnerungen an die Schule kamen, wo ich nie Geometrie leiden konnte. Jetzt vertiefte ich mich mit meiner ganzen Vorstellungskraft das grosse Blatt mit Konstruktionen und Ornamenten zu füllen. Wenn ich nicht mehr weiter kam war Isabella sofort zur Stelle um mir Tips zu geben- was sehr hilfreich für mich als erfahrungsloser Anfänger war. Dennoch liess sie mich die ganze Zeit in Ruhe tüfteln. Ich konnte mich entfalten in Sphären wo ich vorher noch nie war.
Eine bereichernde erfüllende Erfahrung für mich, die ich unbedingt weiterführen werde. Das Strukturbild war fertig geworden. Zuhause werde ich mich in entspannenden Stunden daran setzen es mit Farbe zu füllen.
Dir, Isabella sei herzlichen Dank für deine einfühlsame Begleitung. Mit deiner aufmerksamen und führenden Art,ohne mich zu drängen oder vorzusagen durfte ich mein Potenzial entdecken.
Das erlebte ich als grosse Bereicherung.
Einen schönen Sommer Dir, habs gut
H.
